
FSV schiesst sich Frust von der Seele!
Mit einem zwei Tore zu hoch ausgefallenen 5:0 Erfolg gegen den SVA Bad Hersfeld beendete der FSV Dörnberg seine fünf Spiele andauernde Negativserie. Zu verdanken hatte man den Erfolg insbesondere Torhüter Steffen Niepelski der jeweils 60 Sekunden nach dem Anpfiff bzw. nach dem Seitenwechsel die Fehler seiner Vorderleute ausbügelte und den fast schon sicheren Torerfolg der Gäste mit Paraden gegen den frei vor ihm auftauchenden Roger Domachowski verhinderte.
Ein Abstimmungsproblem zwischen Daniel Jäger und Kleinschmidt-Ersatz David Michels in der Innenverteidigung sorgte dafür, das Domachowski bereits nach wenigen Sekunden alleine vor Steffen Niepelski stand, der aber mit einer Fussabwehr den frühen Rückstand verhinderte. Auf der Gegenseite köpft dann kurze Zeit später Pascal Kemper den Ball nach einer Flanke von Dennis Dauber über das Tor. Die beiden Akteure waren dann auch für den Dörnberger Führungstreffer verantwortlich. Dennis bedient Pascal und der trifft aus gut 14 Metern unhaltbar für Borrmann zum 1:0 ins Tor. Der Führungstreffer des FSV beflügelt allerdings eher die Gäste und in der Folgezeit muss sich der FSV einigen brenzligen Situation erwehren. Erst als es gegen Ende der ersten Halbzeit gelingt das Tempo etwas aus dem Spiel zu nehmen kommt auch der FSV wieder zu eigenen Möglichkeiten durch Timo Wiegand und Andi Schulze. Bei tiefstehender Sonn hat Gästestürmer Robert Simon das Pech, der er den zwei Mal erst sehr spät sieht und so nicht richtig zum Abschloss kommt. Mit der knappen Führung geht es dann in die Kabinen.
Direkt nach dem Seitenwechsel eine Kopie der Ereignisse. Wieder muss Steffen Niepelski gegen den frei vor ihm auftauchenden Domachowski retten. Und wieder hat der FSV im Gegenzug eine Möglichkeit. Andi Schulze köpft aber den Dauber-Freistoss rechts am Tor vorbei. Nach einer Stunde sorgt der FSV dann innerhalb von 180 Sekunden mit einem Doppelschlag für die Entscheidung. Nachdem Thore Reßler im Doppelpack an der Hersfelder Abwehr scheiterte übernahm Andi Schulze die Verantwortung und sorgte mit seinem Schuss aus 12 Metern ins rechte Eck für das 2:0. Thore Reüßler war dann auch der Wegbereiter für das 3:0 durch Pascal Kemper. Er setzte sich links durch, brachte den Ball in die Mitte wo zwei FSV Spieler verpassten doch Pascal Kemper stand goldrichtig und verwertete zum 3:0. Die Gäste gaben sich jetzt mehr und mehr auf. Dörnberg nutzte die Freiräume und erhöhte durch Tobias Gunkel auf 4:0 (78.). Einen Querpass von der rechten Seite setzte er zu seinem ersten Treffer für den FSV ins Netz. Und weitere drei Minuten später sogar das 5:0 durch Martin Stück, der eine Kombination von Thore Reßler über Viktor Maranditsch im zweiten Versuch aus der Drehung abschloss. Das war dann auch gleichzeitig der Endstand im letzten Spiel der wohl erfolgreichsten Hinserie, die der FSV Dörnberg je in der Verbandsliga gespielt hat.
FSV Dörnberg: Steffen Niepelski, David Michels, Daniel Jäger, Tobias Gunkel, Sebastian Luckei, Martin Stück, Thore Reßler, Andreas Schulze (ab 66. Viktor Maranditsch), Timo Wiegand, Pascal Kemper (ab 76. Martin Kimnach), Dennis Dauber (ab 85. Tobias Plettenberg). Ersatz: Kai Steinert
Das Spiel in der Statistik:
1:0 Pascal Kemper (14.) / Dennis Dauber
2:0 Andreas Schulze (60.) / Thore Reßler
3:0 Pascal Kemper (63.) / Thore Reßler
4:0 Tobias Gunkel (78.) / ?
5:0 Martin Stück (81.) / Viktor Maranditsch
Zuschauer: 280
Ein Bericht der HNA (Hofgeismar/Wolfhagen, 14.11.11):
Fußball-Verbandsligist Dörnberg fegte den SVA Bad Hersfeld mit 5:0 vom Kunstrasen
FSV in Vollstreckerlaune
Dörnberg. Nach fünf sieglosen Spielen in Folge in der Fußball-Verbandsliga fuhr der FSV Dörnberg endlich wieder einen Dreier ein. Und das auf dem heimischen Kunstrasen am Berg gleich mit einem Torfestival. Die Elf von Trainer Andreas Hake ließ die Gäste aus der Lullus- und Festspielstadt mit 5:0 (1:0) abblitzen.
Ein hochzufriedener Andreas Hake meinte nach demSchlusspfiff: „Wir hatten jeweils zu Beginn einer jeden Halbzeit das Glück auf unserer Seite in Person von Torwart Steffen Niepelski, der uns im Spiel gehalten hat. Unterm Strich geht unser Sieg aber voll in Ordnung, vielleicht um einen oder zwei Treffer zu hoch.“
Sein Kollege Norbert Rickert stimmte ihm zu: „Meinen Männern hat heute durchgängig die notwendige Aggressivität gefehlt. Zudem haben sie sich in den Zweikämpfen von den Hausherrn den Schneid abkaufen lassen. Dörnberg war insgesamt aktiver und hat deshalb zu Recht die Partie für sich entschieden.“
Dabei hätten die Bad Hersfelder jeweils in der ersten Minute der ersten sowie zweiten Halbzeit das Signal auf Grün stellen können. Nach einem Missverständnis zwischen den Dörnbergern David Michels und Daniel Jäger stand Domachowski (1.) mutterseelenallein vor Torwart Niepelski. Doch mit der Fußspitze drehte der FSV-Zerberus mit einem akrobatischen Superreflex das Runde noch um den Pfosten. Gleiches Szenario unmittelbar nach dem Seitenwechsel. Demachowski (46.) allein vor Niepelski, der wieder mit der Schuhspitze den schon angestimmten Torjubel seines Gegenübers verstummen ließ.
Bis zur Pausenerfrischung besaßen die Gäste zwar ein leichtes optisches Plus, ohne dies jedoch zählbar umsetzen zu können. Dagegen nutzten die Hausherren durch Pascal Kemper (13.) ihre erste richtige Chance zum Führungstor.
Nach der Pause präsentierte sich der Bad Hersfelder Abwehrriegel phasenweise wie der sprichwörtliche Hühnerhaufen. Die Dörnberger nutzten dies: Andreas Schulz (60.), Pascal Kemper (63.), Tobias Gunkel (78.) mit seinem ersten Torerlebnis im FSV-Trikot sowie Martin Stück (81.) schossen ein 5:0 heraus.
Und damit waren die Gäste noch gut bedient. Die einzige nennenswerte SVA-Chance im zweiten Durchgang, neben der von Domachowski, hatte Robert Simon (67.) auf dem Stiefel, doch völlig frei vor dem Kasten rutschte ihm der Ball über den sprichwörtlichen Schnürsenkel.
Ein Bericht von osthessen-sport.de:
Verbandsliga – Asbach nutzt Chancen nicht und geht in Dörnberg unter
Dörnberg (vg) – Eine deutliche, wenn auch zu hoch ausgefallene 0:5 (0:1)-Niederlage haben die Verbandsliga-Fußballer des SVA Bad Hersfeld auf dem Dörnberger Kunstrasen kassiert. Die Mannschaft von Trainer Norbert Rickert verpasste es, die eigenen guten Möglichkeiten zu nutzen und ließ auf der anderen Seite zu viel Offensivpower des FSV zu.
Insbesondere in der ersten Hälfte gelang es den Asbachern nicht, trotz guter Torchancen eine Führung herauszuspielen. So gehörte Roger Domachowski die erste Aktion der Partie (2. Minute), als Dörnbergs Keeper Steffen Niepelski seinen Schuss aus 14 Metern nur per Fußabwehr klären konnte. Auch trotz des ersten Gegentreffers in der 15. Minute ließ sich der SVA nicht aus der Ruhe bringen und versuchte offensiv sein Glück. Doch weder Tim Gonnermanns Schuss von der Strafraumkante noch Robert Simons Versuche per Kopf oder Direktabnahme führten zum Ziel.
Ausgeglichen gestalteten die beiden Mannschaften schließlich die zweite Hälfte, wobei auch jetzt Domachowski direkt nach Wiederanpfiff die große Gelegenheit zum Ausgleich besaß. „Wir haben die entscheidenden Chancen leider nicht nutzen können“, haderte Rickert nach der Partie. Umso sicherer im Abschluss präsentierte sich im zweiten Abschnitt der FSV Dörnberg, der sich gerade in der Schlussphase regelrecht in einen Rausch spielte. In der 61. Minute nützten dem SVA im Strafraum auch zahlreiche Beine nicht viel und so erzielte Andreas Schulze im dritten Versuch das 2:0 für die Gastgeber – die Moral der Gäste war gebrochen und letztlich konnte auch Routinier Roland Borrmann im SVA-Tor die deutliche Niederlage nicht mehr verhindern. „Wir müssen jetzt einfach in die Köpfe rein bekommen, dass im Fußball auch viel über die Zweikämpfe läuft. Wenn wir die entscheidenden im eigenen Strafraum verlieren und dann fünf Gegentreffer kassieren, spricht das Bände. Wir haben in der zweiten Hälfte einfach auch zu emotionslos gespielt“, bedauerte der Coach.
Dörnberg: Niepelski; Michels, Jäger, Gunkel, Luckei, Stück, Reßler, Schulze (69. Maranditsch), Wiegand, Kemper (78. Kimnach), Dauber (88. Plettenberg).
SVA Bad Hersfeld: Borrmann; Ebinger, Schuch (78. Saal), C. Wiegand, Gonnermann, Simon, Domachowski, Wenig (65. Hugo), Schäfer (82. Dick), Freisinger, S. Wiegand.
Schiedsrichter: Klaus Montag (Dietershan)
Tore: 1:0 Pascal Kemper (15.), 2:0 Andreas Schulze (61.), 3:0 Pascal Kemper (66.), 4:0 Tobias Gunkel (81.), 5:0 Martin Stück (84.)
Zuschauer: 280
Der LiveTicker:
16:32 Und jetzt ist hier Schluss. Der FSV gewinnt verdient. Und macht wieder einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt.
16:28 Das Ergebniss natürlich mind. zwei Tore zu hoch. Aber schön zu sehen, das der FSV nach einer Phase von fünf sieglosen Spielen in der Lage ist, sich selbst aus dieser Situation zu befreien.
16:27 Auch der FSV wechselt zum dritten Mal aus. Tobias Plettenberg ersetzt Dennis Dauber in der Viererkette.
16:23 5:0! Martin Stück im zweiten Versuch. Erst scheitert er an Borrmann, dann nimmt er den Abpraller auf, dreht sich nocheinmal und der Ball landet aus 5 Metern im Tor.
16:22 Dritter Wechsel beim SVA. Für Schäfer kommt Dick in die Begegnung
16:21 4:0! Tobi Gunkel mit seinem ersten Treffer für den FSV. Der Ball wird vor dem Tor quer gespielt und Tobi Gunkel versenkt den Ball am langen Pfosten.
16:18 Beide Mannschaften wechslen nocheinmal aus. Für Pascal Kemper kommt Martin Kimnach und für Sebastian Schuch kommt Henrik Saal.
16:17 Der FSV jetzt mit schnellen Angriffen. Pascal Kemper mit einen Schlenzer, der knapp am Tor vorbei geht.
16:14 Rückpass von Martin Stück auf Timo Wiegand und dessen Schuss kann Borrmann gerade so parieren.
16:11 Und es gibt die erste gelbe Karte der Begegnung. Robert Simon sieht sie, als er sich allzu offensichtlich an der Dörnberger Strafraumgrenze fallen lässt.
16:09 Mit Applaus wird Andi Schulze verabschiedet. Für ihn jetzt Viktor Maranditsch dabei.
16:06 3:0! Pascal Kemper aus kurzer Distanz, nachdem sich Thore Reßler sich links durchgesetzt hatte und seinen Querpass gleich 2 Dörnberger verpassten.
16:05 Hugo für Wenig bei den Gästen im Spiel.
16:01 2:0! Andi Schulze trifft aus 12 Metern ins rechte Eck. Zuvor war Thore Reßler zwei mal an der vielbeinigen Abwehr gescheitert. Den dritten Versuch nahm dann Andi Schulze in die Hand und Borrmann kann die Kugel nur aus dem Netz holen.
15:56 Riesenchance für Pascal Kemper. Der scheitert aber aus 12 Metern frei an Borrmann, der mit einer Fussabwehr klären kann. Thore Reßler hatte zuvor den Ball schön in die Spitze gespielt.
15:53 Im Anschluss an einen SVA-Eckball geht Dennis Dauber zu Boden. Schiedsrichter Montag hat diese unübersichtliche Situation allerdings nicht genau gesehen und das Spiel läuft weiter.
15:50 Und wie in Halbzeit eins antwortet der FSV sofort. Freistoss Dennis Dauber und Andi Schulze mit einem Kopfball wenige Zentimeter am Tor vorbei.
15:48 Wie in der ersten Hälfte gleich zu Begin wieder eine tolle Fussabwehr von Niepelski gegen Domachoswki. Der war einer Kopfballverlängerung hinterhergegangen.
15:47 Und weiter geht's.
15:45 So wie es aussieht kommen die Mannschaften unverändert aus den Kabinen.
15:33 Und jetzt ist erst einmal Halbzeit. Der FSV wird sich steigern müssen um auch am Ende noch ein Tor mehr geschossen zu haben als der Gegner.
15:31 Das war wieder knapp. Der Schuss von Timo Wiegand wird geblockt und der zweite Versuch von Andi Schulze landet auf dem Tornetz. Den hätte Borrmann vermutlich nicht zu fassen bekommen.
15:28 Erneut hilft die Sonne dem FSV. Simon sieht den Ball erneut nicht richtig und köpft am Tor vorbei.
15:25 Oh Man. Was für eine Möglichkeit für Timo Wiegand, der dem verdutzen Verteidiger den Ball abnimmt. Dann muss er aber den mitgelaufenen Sebastian Luckei bedienen anstatt selbst den Abschluss zu suchen. Der Ball geht deutlich am langen Pfosten vorbei.
15:24 Sehr souverän bisher das Auftreten von Schiedsrichter Montag, der mit klaren Gesten und Ansagen das Spiel leitet.
15:22 Robert Simon sieht den Ball bei der tiefstehenden Sonne sehr spät. Seine Direktabnahme daher nicht perfekt und der Ball geht am Tor vorbei.
15:21 Gonnermann mit einem Schuss von der Starfraumkante. Der aber zu harmlos und daher kein Problem für Niepelski.
15:19 Die Flanke von Sebastian Luckei wird länger und länger und Borrman muss zur Sicherheit schon mal in Richtung Ball gehen.
15:17 Schönes Zuspiel von Martin Stück auf Thore Reßler, der es aus 14 Metern halbrechte Position direkt versucht. Der Ball geht aber deutlich über das Tor.
15:16 Der FSV muss versuchen etwas das Tempo aus dem Spiel der Gäste zu nehmen. Zumindest in den letzten Aktionen sieht es so aus als würde das ansatzweise gelingen.
15:08 Die Führung macht eher den Gästen Beine. Der SVA drängt jetzt auf den schnellen Ausgleich.
15:07 Wieder ist sich die Innenverteidigung nicht einig und erneut geht Domchowski Richtung Ball. Er kommt zu Fall aber Montag zeigt ohne Verzögerung 'weiterspielen' an.
15:05 Gute Chance für den SVA aber Steffen Niepelski hat den Ball im Nachfassen.
15:03 Mit dicken Jacken und Handschuhen haben sich immerhin 280 Zuschauer im Bergstadion eingefunden.
15:02 1:0! Mit einem Flachschuss aus 12 oder 13 Metern ins lange Eck erzielt Pascal Kemper die Führung für den FSV.
14:56 Der FSV jetzt die aktivere Mannschaft. Andi Schulze mit einem Schuss knapp über das Tor. Der währe allerdings auch für Borrmann wohl kein Problem gewesen.
14:52 Auf der Gegenseite schöne Flanke von Dennis Dauber doch Pascal Kemper kommt nicht richtig an den hohen Ball und der geht dann über das Tor.
14:50 Tolle Fussabwehr von Steffen Niepelski! Jäger und Michels sind sich nicht einig und Domachowski schnappt sich den Ball und scheitert aus 14 Metern an Steffen Niepelski.
14:48 Schiedsrichter Montag gibt die Partie frei.
14:39 Schiedsrichter der Partie ist Klaus Montag vom SV Dietershan. Ihm assistieren Marcel Lindemann (SV Rot-Weiß Burghaun) und Michael Custer (TV Neuhof).
14:27 FSV Dörnberg: Steffen Niepelski, David Michels, Daniel Jäger, Tobias Gunkel, Sebastian Luckei, Martin Stück, Thore Reßler, Andreas Schulze (ab 66. Viktor Maranditsch), Timo Wiegand, Pascal Kemper (ab 76. Martin Kimnach), Dennis Dauber (ab 85. Tobias Plettenberg). Ersatz: Kai Steinert
14:26 SVA Bad Hersfeld: Roland Borrmann, Alexander Ebinger, Sebastian Schuch (ab 76. Henirk Saal), Christoph Wiegand, Tim Gonnermann, Robert Simon, Roger Domachowski, Matthias Wenig (ab 61. David-Andre Hugo), Romeo Schäfer (ab 80. Christian Dick), Roman Freisinger, Stephan Wiegand. Ersatz: Alexander Wiegand
14:26 Die Mannschaften machen sich bereits warm. Und hier auch schon die Mannschaftsaufstellungen.
14:26 Hallo und herzlich Willkommen zum heutigen LiveTicker zur Begegnung FSV Dörnberg gegen SVA Bad Hersfeld.
Ein Bericht der HNA (Hofgeismar/Wolfhagen, 11.11.11):
Bad Hersfeld gastiert auf Kunstrasenplatz im Bergstadion - SVA seit sieben Spielen ungeschlagen
Dörnberg will endlich wieder siegen
Dörnberg. „Wir sind mal wieder dran.“ Mit dieser Aussage spricht Andreas Weinreich, Pressesprecher des Fußball-Verbandsligisten FSV Dörnberg, den Spielern, Verantwortlichen sowie auch den Anhängern vor der Heimpartie am Sonntag, 14.30 Uhr, gegen den SVA Bad Hersfeld aus der Seele. Denn die Elf von Trainer Andreas Hake wartet seit fünf Spielen in Folge auf die volle Ernte. „Beim 2:2 am vergangenen Wochenende bei Vellmar II hätten wir eigentlich den Dreier mitnehmen müssen. Die Hausherren schossen zweimal auf unseren Kasten, jeder Schuss war ein Treffer. Wir dagegen, vor allem in der Schlussphase, haben mehrere hochkarätige Chancen sträflich liegengelassen.“
Knipserqualitäten müssen die Hake-Schützlinge aber gegen die Gäste aus der Lullusstadt von Coach Norbert Rickert schon an den Tag legen. Kein leichtes Unterfangen, spricht nach Ansicht von Weinreich die aktuelle Form nämlich für den Ex-Hessenligisten, der nach einer zwischenzeitlichen Durststrecke zu einem Höhenflug ansetzen konnte. In den letzten sieben Begegnungen blieben die Festspielstädter nämlich ungeschlagen, verbuchten da vier Siege sowie drei Unentschieden. Ihre Zielsetzung von der sofortigen Rückkehr in die Höherklassigkeit hat das Rickert-Team noch keineswegs zu den Akten gelegt. Mit einem Sieg im Bergstadion könnten sie sich bis auf fünf Zähler der Relegation nach oben nähern.
Weinreich ist aber optimistisch, das Ergebnis vom letzten Vergleich in Dörnberg, da hatte der FSV mit 2:1 die Nase vorne, wiederholen zu können. „Wir haben, abgesehen von Torwart Jan Kratz, der seine Verletzung richtig auskurieren soll, keine personellen Probleme, alle Mann sind an Bord. Und wenn unsere hoffentlich zahlreich kommenden Zuschauer ihre Mannschaft am Sonntag unterstützt und antreibt, dann ist mir nicht bange, dass die drei zur Disposition stehenden Punkte im Habichtswald bleiben. Denn, wie gesagt, wir sind mal wieder dran.“ | 
| 
|