FSV Dörnberg II - Tuspo Grebenstein II 4 : 3 (2 : 1)


Christoph Daum: "Mir ist egal, ob einer Brasilianer, Pole, Kroate, Nord- oder Süddeutscher ist. Die Leistung entscheidet und nicht irgendeine Blutgruppe"


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Spielbericht vom 10/30/2011



FSV hat weiter die beste Reserve im Kreis!

Es war ein hartes Stück Arbeit, aber am Ende konnte man den dritten Sieg in Folge bejubeln. Nachdem Grebenstein nach zwei Fehlern von Keeper Kai Steinert in der zweiten Halbzeit in Führung gegangen war, schien die Partie gelaufen zu sein. Doch dann kam der große Auftritt von Geburtstagskind Xhevdet Rizani, der das Spiel mit zwei Toren in den letzten 10 Minuten ein weiteres Mal drehte.

Der FSV wollte nahtlos an die gute Leistung aus dem Carlsdorf-Spiel anknüpfen, doch leider gelang dies gerade in der Anfangsphase nicht. Aber auch die mit nur 12 Feldspielern angereisten Gäste spielten nicht wirklich gut und so plätscherte die Partie in den ersten Minuten dahin. So fiel dann das 1:0 nach 12 Minuten beinahe aus heiterem Himmel. Ein abgewehrter Ball kommt zu Viktor Maranditsch, der seinen Gegenspieler anschließend vernascht, um dann vor dem Tor quer zu spielen. Dort steht Kapitän Stefan Weber goldrichtig und braucht nur noch einzuschieben. Wer gehofft hatte dass dieser Treffer mehr Sicherheit ins Spiel des FSV bringen würde sah sich leider getäuscht. Ungenauigkeiten im Passspiel verhinderten immer wieder einen geordneten Spielaufbau und so versuchte man es mit vielen langen Bällen. Nach 32 Minuten dann der erste Torschuss der Gäste in Person von Christian Rümenap und es steht 1:1. Der FSV aber nur kurz darauf mit der richtigen Antwort. Viktor Maranditsch setzte einen Freistoss über die Mauer, der Torhüter der Gäste kann den Ball nur nach vorne abwehren und dort staubt Pascal Kern zum 2:1 ab (40.). Mit diesem Ergebnis geht es dann in die Kabine.

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte musste der FSV dann verletzungsbedingt zweimal wechseln. Für die angeschlagenen Marcel Müller und Stefan Weber, kamen Eric Storz und Xhevdet Rizani in die Partie. Analog der ersten Hälfte spielte sich auch im zweiten Abschnitt das Spiel überwiegend zwischen den Strafräumen ab und sahen die Zuschauer keine nennenswerten Torchancen. In der 65 Minute sah dann Gästestürmer Fried keine andere Möglichkeit, als aus über 30 Metern Entfernung einfach mal aufs Tor zu schießen. Der Ball flattert leicht, rutscht Keeper Kai Steinert durch die Hände und trudelt zum Ausgleich ins Tor. Nur fünf Minuten später der nächste Schock für den FSV. Nach einem Ball in den Strafraum sind sich Torhüter und Innenverteidigung nicht einig wer die Situation klären soll und wieder sagt Steffen Fried "Danke". Die Gäste somit mit einer 100%igen Chancenverwertung und dem FSV drohte zu diesem Zeitpunkt die zweite Heimniederlage. Doch damit wollte sich der FSV nicht abfinden und nahm nun noch mal das Heft in die Hand. Nachdem Sebastian Plettenberg noch am Gästeschlussmann gescheitert war, machte es Xhevdet Rizani nur zwei Minuten später besser. Fabian Luckei hatte mustergültig geflankt und "Xeki" köpfte aus sieben Metern zum 3:3 ein (80.). Nun war richtig Stimmung im Bergstadion und es herrschte Derbystimmung. Die Gäste verteidigten nun mit allen Mitteln und auch einigen Härten. Dabei hatte Christian Rümenap Glück, dass er nach einem Foul an Sebastian Plettenberg nicht frühzeitig unter die Dusche musste. In der 86 Minute wurde der FSV dann doch noch belohnt, Geburtstagskind Xhevdet Rizani fängt einen Querpass des Tuspo ab und hält aus gut 25 Metern direkt drauf. Der Ball schlägt genau im rechten oberen Tordreieck ein und der FSV hat das Spiel noch mal gedreht.

Nach den erneuten Punktverlusten des SV Espenau und der SG Obermeiser/Westuffeln, ist der FSV nun wieder in Reichweite des Relegationsplatzes. Daher gilt es nun nächste Woche im Spiel gegen die SG Altenhasungen/Oelshausen/Istha noch mal alle Kräfte zu mobilisieren, um beim Angstgegner der letzen Jahre zu bestehen.

FSV Dörnberg: Kai Steinert, Tobias Plettenberg, Marcel Müller (ab 46. Eric Storz), Marcel Grenzebach, Fabian Luckei, Dennis Dauber (ab 60. Kai Kuntze), Viktor Maranditsch, Andreas Metta, Stefan Weber (ab 48. Xhevdet Rizani), Pascal Kern, Sebastian Plettenberg
Mit im Aufgebot: Pascal Fröhlich (2 TW), Rudi Pflugfelder

Tuspo Grebenstein II: Kramann, Attendorn (ab 84. Umbach), Seeger, Siciliano, Hornig, Durward, Fried, Ockel, Rümenap, Knauf, Fuchs (ab 46. Harbusch)

Das Spiel in der Statistik:
1:0 Stefan Weber (12.) / Viktor Maranditsch
1:1 Christian Rümenap (32.)
2:1 Pascal Kern (40.) / Viktor Maranditsch
2:2 Steffen Fried (65.)
2:3 Steffen Fried (70.)
3:3 Xhevdet Rizani (80.) / Fabian Luckei
4:3 Xhevdet Rizani (86.) / -

 



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