
Glückliche Punkteteilung gegen Bartenwetzer!
Unsere Mannschaft blieb auch vierten Spiel in Folge ohne Sieg. Dabei hätte es beim 0:0 gegen den Melsunger FV auch durchaus eine Niederlage für unser Team geben können.
Der FV Melsungen begann sehr druckvoll und brachte unsere Mannschaft von Beginn mit frühem Pressing immer wieder in Verlegenheit. Schon früh hätten die Gäste in führung gehen können, als Andi schulze für unseren geschlagenen Torwart Steffen Niepelski auf der Linie rettete. Auch in der Folgezeit konnten wir uns kaum nennenswerte Chancen erarbeiten. Lediglich Timo wiegand war mit einem Distanzschuss gefährlich. Ansonsten diktierte der Gast das Geschehen. Die größte Gästechance war ein verunglückter Abwehrversuch von Daniel Jäger an die Latte. Kurz vor dem Pausenpfiff tauchten wir nochmal gefährlich vor dem Melsunger Tor auf. Aber Timo Wiegand vergab auf Vorarbeit von Andi Schulze.
Nach der Pause hatte zunächst erneut Melsungen die Möglichkeit in Führung zu gehen. Aber Steffen Niepelski parierte gegen Sebastian Boll, der frei vor ihm auftauchte. Danach kam unsere Mannschaft besser ins Spiel. Sie setzte den Gegener jetzt früher unter Druck und hatte nun mehr Spielanteile und tauchte nun öfter gefährlich im gegnerischen strafraum auf. Die besten Möglichkeiten hatte der eingewechselte Pascal Kemper mit einem kopfball an die Torlatte und einem Schuss, der nur knapp das Tor verfehlte. Ein am Ende fast noch möglicher Sieg wäre allerdings sehr schmeichelhaft für unsere Mannschaft gewesen.
FSV Dörnberg: Steffen Niepelski, David Michels, Daniel Jäger, Jan Kleinschmidt, Daniel Arrich (ab 59. Pascal Kemper), Sebastian Luckei (ab 85. Dennis Dauber), Martin Stück, Thore Reßler, Andreas Schulze (ab 79. Martin Kimnach), Timo Wiegand, Tobias Gunkel
Mit im AUfgebot: Kai Steinert, Marcel Grenzebach, Viktor Maranditsch
Ein Bericht der HNA (Hofgeismar/Wolfhagen, 31.10.11):
FSV Dörnberg muss sich zu Hause gegen den Melsunger FV mit einem 0:0 begnügen
„Remis geht in Ordnung“
Dörnberg. Keinen Sieger sah die Fußball-Verbandsligapartie zwischen dem FSV Dörnberg und FV Melsungen. Als Schiedsrichter Pascal Tropper aus Haine den Schlusspfiff ertönen ließ, hatten die 230 Zuschauer keine Bude bejubeln können.
In der Bilanzierung waren sich beide Trainer einig. FSV-Coach Andreas Hake: „In der ersten Halbzeit waren die Gäste die aktivere und bessere Mannschaft. Im zweiten Durchgang haben meine Männer mehr Druck gemacht, deshalb geht unterm Strich das Remis in Ordnung.“ Sein Melsunger Kollege Peter Wefringhaus widersprach dem nicht. „Ich bin mit dem einen für uns verdienten Punkt zufrieden. Jede Elf hatte ihre Siegchancen, die aber jeweils liegengelassen wurden.“
Die Melsunger hätten früh durch Henrik Heinemann (9.) in Front ziehen können. Bei einem Konter passierte er zwar Torwart Steffen Niepelski, doch Andreas Schulze blockte den Ball noch vor der Linie ab. Bis es für die Hausherren den ersten Hauch einer Möglichkeit gab, vergingen 19 Minuten. Doch strich der Distanzschuss von Timo Wiegand um Zentimeter über die Querlatte.
Zweikampfstarke Gäste
Bis zur Pausenerfrischung setzten die Melsunger klar die Akzente. Sie präsentierten sich einfach bissiger, zweikampfstärker und abspielsicherer. Bei Dörnberg dagegen wollte nicht viel gelingen. Jede Menge Abspielfehler, kein Druck und Dampf in der Offensive, so dass die Gästeabwehr einschließlich Torwart Sascha Beetz vor keine großen Probleme gestellt wurden. Mit einer Ausnahme. Da tankte sich Andreas Schulze (44.) durch die Melsunger Hintermannschaft, stand mutterseelenallein vor Beetz. Doch statt selbst abzuschließen servierte er das Leder dem mitgelaufenen Timo Wiegand. Der auch nicht lang fackelte, abzog. Doch eine Gästefußspitze fälschte den Schuss noch zur Ecke ab.
Da hätten die Melsunger jedoch schon einen beruhigenden Vorsprung ihr eigen nennen können. Was einmal Schlussmann Niepelski im Doppelpack gegen Boris Bajic (33.) sowie Hendrik Heinemann (38.) verhinderte, zum anderen zwei Mal die FSV-Querlatte. Bei einem verunglückten Abwehrversuch bugsierte Daniel Jäger (43.) das Runde an die Metallstange, wie ebenfalls den Abpraller Melsungens Heinemann.
60 Sekunden nach dem Seitenwechsel tauchte Sebastian Boll allein vor Keeper Niepelski auf, der Kopf und Kragen riskierend dem Melsunger den Ball vom Stollenschuh pflückte. Auf der Gegenseite bewies Beetz sein ganzes Können gegen Timo Wiegand (52.). Dörnberg nahm nun das Heft immer mehr in die Hand, dabei hätte der eingewechselte Pascal Kemper zum Matchwinner werden können. Doch einmal traf er per Kopf nur die Querlatte (77.), denn touchierte sein Schuss (78.) nur den Außenpfosten.
Ein Bericht der HNA (Schwalm/Eder, 31.10.11):
Melsungen 08 beim 0:0 in Dörnberg überlegen
Weigand: „Wir mussten gewinnen“
Dörnberg. Die Fußballer des Verbandsligisten Melsunger FV sind auf dem besten Wege, die Remis-Könige der Spielklasse zu werden. Beim Tabellenachten FSV Dörnberg kamen die Bartenwetzer zu einem torlosen Unentschieden, bereits dem siebten der laufenden Saison.
„Nach dem Spielverlauf hätten wir hier gewinnen müssen“, stellte Nils Weigand nach der Nullnummer auf Kunstrasen fest. „Unser Spiel war gut, aber unsere Chancenauswertung war mangelhaft“, stellte der MFV-Vorsitzende nach dem Auftritt im Bergstadion mit Enttäuschung fest.
Weigand hatte eine MFV-Elf gesehen, die klar den Ton angab gegen einen Gastgeber, der seine Anhänger enttäuschte und über 90 Minuten das MFV-Tor kaum einmal in Gefahr brachte. Geschuldet war das der starken Vorstellung der Melsunger Abwehr, die wie aus einem Guss agierte und dem Gegner kaum Möglichkeiten zum durchschlüpfen ließ. Eine ganz starke Leistung lieferte dabei Marc Wenderoth ab, der inzwischen aus der Innenverteidigung der Bartenwetzer nicht mehr wegzudenken ist.
MFV-Trainer Peter Wefringhaus hatte auf den verletzten Timo Rudolph verzichten müssen. Für den Routinier feierte Ozan Yildirim sein Startelf-Debüt für Melsungen. Der Neuzugang vom KSV Hessen Kassel II leistete im defensiven Mittelfeld zusammen mit Aykut Seker ganze Arbeit und entlastete damit die Viererkette des MFV 08.
Schon in der ersten Halbzeit hatten die mitgereisten Melsunger Fans mehrfach den Torschrei auf den Lippen. Zuerst, als Sebastian Boll nach Zuspiel von Mario Kilian per Kopf auf Henrik Heinemann ablegte, dessen Schuss abgeblockt wurde (10.). Dann, als Torwart Niepelski, Dörnbergs bester Akteur, einen Schuss von Boris Bajic unschädlich machte (33.). Schließlich auch beim Freistoß von Heinemann, den Niepelski glänzend parierte (36.) und in der 42. Minute, in der ein Dörnberger Verteidiger die eigene Torlatte traf, an die auch der anschließende Kopfball von Heinemann ging. In der zweiten Halbzeit verflachte die Partie und endete mit dem für Dörnberg schmeichelhaften Unentschieden. • MFV: Beetz - Frank, Wenderoth, Prantschke, Stöhr - Yildirim (70. Horn), Seker - Bajic, Kilian, Heinemann (85. Alberding) - Boll. SR: Tropper (Kloster Haina) - Z. 250. | 
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