FSV Dörnberg - KSV Hessen Kassel II 2 : 3 (2 : 0)


Max Merkel: "Im Eisschrank hatte er nur das Nötigste: 20 Schnitzel, 33 Frikadellen." (über Reiner Calmund)


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Spielbericht vom 10/16/2011



Vergebene Chancen + Einbruch nach der Halbzeit + ein bischen Schiedsrichter = Hausgemachte Niederlage!

Auch wenn für viele am Ende Schiedsrichter Awada der Buhmann war, so ist man über die 90 Minuten gesehen selbst für die ärgerliche 3:2-Niederlage gegen die Junglöwen verantwortlich. Sicherlich hat Awada durch seine durchaus einseitige Beurteilung vieler Aktionen einen kleinen Teil dazu beigetragen das der FSV in der zweiten Hälfte nicht mehr den Spielfluss der ersten 45 Minuten gefunden hat, doch gerade in dieser ersten Halbzeit hätte der FSV bei konsequenter Chancenausnutzen bereits mit 4 oder 5:1 führen müssen und somit das Spiel schon frühzeitig entscheiden können.

Der KSV beginnt das Spiel mit viel Schwung und der FSV mit viel Respekt vor den spielerischen Mitteln der Gäste. Doch mit jeder Minute legt der FSV jenen Respekt ab und beginnt selbst das Heft in die Hand zu nehmen. Die beiden schön herausgespielten Tore von Timo Wiegand (13., 23.) sind schon fast die logische Konsequenz aus dem hervoragenden Angriffsspiel gegen eine durchaus pomadig wirkende Abwehr des KSV. Alleine Pascal Kemper hatte mehrfach die Möglichkeit das Ergebniss höher zu schrauben, doch im klebt derzeit etwas das Pech am Fussballstiefel. Die Gäste lediglich bei Standards gefährlich und die sind meist sichere Beute von Jan Kratz. Auch in den ersten 45 Minuten einige strittige Entscheidungen von Awada, die jedoch beim aktuellen Spielstand und dem überlegenen Spiel des FSV eher eine untergeordnete Rolle spielen.

Die ersten Minuten nach dem Wechsel lassen das Spiel dann kippen. Nach nur 180 Sekunden muss der bereits angeschlagen aus der Kabine gekommene Jan Kratz verletzt das Feld verlassen, dann muss sein Vertreter Steffen Niepelski nur eine Minute später schon hinter sich greifen. Nach einem leicht missglückten Abstoss kommt der Ball zu Jan Kleinschmidt, der an der Strafraumgrenze mit David Michels einen eigenen Mitspieler anschiesst und von dort fliegt der Ball in hohem Bogen über Steffen zum 1:2-Anschlusstreffer ins Netz. Damit nicht genug, denn nur weitere zwei Minuten später köpft Steven Preuß nach einer Ecke den Ball zum 2:2 ins Tor. Die Löwen jetzt oben auf und mit zunehmender Spieldauer wird aus Emotionen am Spielfeldrand Aggression, denn wenn gepfiffen wird, dann eigentlich nur für die Gäste. Der FSV verliert seinen Faden und sieht jetzt einer besser organisierten Defensive sowie einer weiterhin spielfreudigen Offensive der Gäste entgegen. Fast schon logisch das 2:3 durch den Flachschuss von Jödecke, der unhaltbar für Steffen im Tor einschlägt. Der FSV hat durchaus noch Chancen auf den Ausgleich, doch Sippel verhindert dies bei den wenigen FSV-Möglichkeiten bravorös. So endet dieses Spiel am Ende mit einer mehr als ärgerlichen 2:3-Niederlage, nachdem man mit dem hohen Favoriten fast eine Halbzeit lang 'Katz-und-Maus' gespielt hatte. Mit der FSV-Brille schien dann auch der anschliessende Jubel der Gäste übertrieben und provozierend. Bei genauer Betrachtung ist die Freude der Gäste nach so einem Spiel durchaus nachvollziehbar und ist eigentlich auch ein Kompliment für die Leistung des FSV, den nach dem 8:0-Sieg gegen den SV Steinbach hat es mit Sicherheit keine ähnlichen Bilder gegeben.

Leider ereigneten sich am Rande bzw. nach der Partie einige unschöne Szenen. Schiedsrichter Awada musste einige Beschimpfungen über sich ergehen lassen die so nicht in Ordnung sind (auch wenn einem das Auftreten des 'Unparteiischen' die Zornesröte ins Gesicht treibt), zum anderen bekamen auch die Spieler des KSV den Zorn einiger weniger Zuschauer zu hören. Auch von leichten Handgreiflichkeiten ist die Rede, die wir an dieser Stelle weder bestätigen noch verneinen können. Hier kann sich der FSV Dörnberg nur entschuldigen, denn auch wenn diese verbalen Entgleisungen in höheren Klassen vielleicht gang und gäbe sind, einzelne hier vielleicht auch in der Menge verschwinden, so gehört ein solches Verhalten nicht auf einen Dörnberger Sportplatz! Hier können wir nur dazu aufrufen das das Verhalten einzelner nicht geduldet wird und man auch mit etwas Zivilcourage einschreitet, wenn die Grenze des erlaubten überschritten wird anstatt mitzumachen und diese Unsportlichkeiten noch zu fördern.

FSV Dörnberg: Jan Kratz (ab 47. Steffen Niepelski), David Michels, Tobias Gunkel, Jan Kleinschmidt, Daniel Arrich (ab 77. Martin Kimnach), Sebsatian Luckei, Martin Stück, Thore Reßler, Andreas Schulze (ab 73. Dennis Dauber), Timo Wiegand, Pascal Kemper
Mit im Aufgebot: Marcel Grenzebach, Marcel Müller

Das Spiel in der Statistik:
1:0 Timo Wiegand (13.) / Pascal Kemper
2:0 Timo Wiegand (23.) / Andreas Schulze
2:1 Eigentor (49.)
2:2 Steven Preuss (51.)
2:3 Dennis Jödecke (73.)

Zuschauer: 390


Ein Bericht der HNA (Hofgeismar/Wolfhagen, 17.10.11):
Fußball-Verbandsligist Dörnberg unterliegt KSV Hessen II nach 2:0 noch mit 2:3
FSV nach Pause im Pech

Dörnberg. Große Enttäuschung und viel Wut herrschten nach dem Spiel bei den Fußballern des Verbandsligisten FSV Dörnberg, die dem KSV Hessen Kassel II nach einer 2:0-Pausenführung am Ende noch mit 2:3 unterlagen. Die Gäste feierten dagegen ausgelassen einen nach den ersten 45 Minuten nicht mehr erwarteten Sieg und revanchierten sich damit für die in der Vorsaison erlittene Niederlage.

FSV-Trainer Andreas Hake zeigte sich dabei in erster Linie über das Schiedsrichtergespann verärgert und wollte zum Spiel keinen Kommentar abgeben: „Das war eine absolute Frechheit, was die Schiedsrichter hier gepfiffen haben.“

Sein Kollege, KSV-Hessen-Trainer Nico Steffen, hielt sich bei der Beurteilung der Schiedsrichter heraus und sprach von zwei verschiedenen Halbzeiten: „In der ersten Halbzeit hätte uns Dörnberg wegschießen können. Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen. In der zweiten Hälfte hat sich vor allem die Abwehr deutlich gesteigert.“

Wie erwartet, erspielten sich die Junglöwen gleich ein Übergewicht, während Dörnberg auf Konter setzte. Dies klappte vorzüglich: Nach einem schnellen Gegenstoß über die linke Seite spielte FSV-Stürmer Pascal Kemper quer zum mitgelaufenen Timo Wiegand, der aus kurzer Distanz zum 1:0 traf (13.). Zehn Minuten später war es erneut Wiegand, der nach einen langen Ball in den Strafraum das 2:0 erzielte. Wiegand und Kemper ließen zudem noch weitere Kontermöglichkeiten für die Gastgeber aus.

Mehr als unglücklich begann die zweite Halbzeit für die Gastgeber. Nachdem FSV-Torhüter Jan Kratz einen Schuss von Dennis Joedecke abgewehrt hatte, knickte er um und konnte nicht weiterspielen (48.).

Kratz’ Vertreter Steffen Niepelski musste gleich hinter sich greifen (49.), als einer seiner Vorderleute Patrick Herpe anschoss und der Ball von diesem ins Tor prallte. Nur zwei Minuten später köpfte Steven Preuß nach einer Ecke das 2:2. Für die endgültige Wende zugunsten der Gäste sorgte Joedecke, der nach einer zu kurzen Abwehr aus der zweiten Reihe zum 2:3 traf (73.). Der FSV hatte noch die große Chance zum Ausgleich, die Dennis Dauber und Jan Kleinschmidt aber vergaben (88.).


Der LiveTicker:
16:49 Und so wie die Gäste sich hier nach dem Spiel aufführen, ist es nicht verwunderlich das sie nicht gerade zu den Sympathieträgern der Liga gehören.
16:48 Und das Spiel ist zu Ende. Ganz bitter für den FSV, der hier wieder einmal nach einer überlegenen ersten Hälfte ein Spiel aus der Hand gibt.
16:43 Was für eine Chance. Timo Wiegand legt zurück auf Martin Stück, dessen Schuss kann Sippel nur nach vorne abwehren und Jan Kleinschmidt haut den Ball über das Tor.
16:41 Gelb für Dennis Dauber. Diese Karte allerdings mehr als berechtigt.
16:37 Ghebramlak hat den arm oben im Luftkampf gegen Pascal Kemper. Wer pfeifft nicht? Awada ...
16:34 Und auch der dritte wechsel beim KSV. Barak für Jödecke.
16:32 Martin Kimnach kommt jetzt nochmal für die Offensive. Daniel Arrich muss dafür platz machen.
16:31 Jan Kleinschmidt sieht jetzt gelb. Er wird wohl gemeckert haben.
16:29 2:3! Dennis Jödecke mit einem strammen Schuss aus 20 Metern. Zuvor reklamierte der FSV ein Handspiel aber den Pfiff gab es dann erst nach dem Treffer.
16:28 Auch der FSV wechselt. Dennis Dauber kommt für den ausgepumpten Andi Schulze.
16:26 Wechsel bei den Löwen. Ott für Herpe.
16:25 Maresca zieht Tobi Gunkel runter. Kein Pfiff ...
16:23 Herpe hält die Sohle bei Jan Kleinschmidt drauf aber muss ja schon dankbar sein das es immerhin Freistoss für den FSV gibt. Gelbe Karte? Fehlanzeige ...
16:21 Wieder versucht es Pascal Kemper aus 16 Metern und Sippel ist mit einer Fussabwehr zur Stelle.
16:19 Maresca mit dem Fuss über dem Kopf von Tobi Gunkel doch Awada lässt einfach weiterlaufen!
16:17 Der FSV jetzt wieder mehr mit Defensivarbeit beschäftigt. Der Schwung der ersten Hälfte ist nach den beiden schnellen Gegentoren erst einmal weg.
16:08 Unglaublich. Der FSV muss zur Pause mit 4 oder 5:1 führen was die klaren Chancen angeht und jetzt wenige Minuten nach Wiederanpfiff der Ausgleich.
16:07 2:2! Steven Preuss per Kopf nach einer Ecke von Jödecke.
16:04 2:1! Was ein unglücklicher Einstand für Steffen. Ein Zweikampf an der Strafraumgrenze endet mit einem Pressschlag und der Ball geht als Bogenlampe unhaltbar über ihn ins Tor.
16:03 Jan Kratz muss raus. Für ihn geht Steffen Niepelski zwischen die Pfosten.
16:00 Und weiter geht es hier. Sand führt bereits 3:0 gegen Lehnerz und in Hünfeld steht es aktuell 1:1. Schnuppert der FSV an den oberen Rängen?
15:55 Für Jan Kratz sieht es nicht gut aus. Der humpelt aus der Kabine in Richtung Tor. Unwahrscheinlich das das bis zum Spielende gut geht ...
15:45 Halbzeit. Der FSV führt verdient. Ist hier heute die Überraschung möglich?
15:42 Doppelgelb für die Gäste. Maresca und Ghebramlak haben nach Fouls auf der linken Seite jeweils gelb gesehen.
15:41 Vor einigen Minuten haben die Gäste auch gewechselt. Für Kwak ist Senghore ins Spiel gekommen.
15:38 Hartes einsteigen beim Kopfballduell gegen Tobi Gunkel. Hier wird noch nicht einmal gepfiffen. Tobi muss erst einmal behandelt werden.
15:37 Gelb für David Michels. Awada macht sich gerade unbeliebt. Im Mittelfeld ziehen und zerren die Löwen und das eher harmlose Foul von Michels wird sofort mit einer Verwarnung geahndet.
15:36 Wieder Pascal Kemper mit einer 100%igen Gelegenheit. Nach Pass von Martin Stück zieht er los, umkurvt Sippel, trifft dann aber nur das Aussennetz.
15:35 Maresca zieht aus 17 Metern ab, trifft aber nur die Brust von Jan Kleinschmidt.
15:33 Gelb für Timo Wiegand. Nachdem Awada wieder einmal gegen ihn pfeifft meckert Timo und wird verwarnt.
15:30 Toller Schuss von Martin Stück und Sippel kann den Ball nur zur Seite abwehren.
15:25 Die Führung jetzt eigentlich auch mehr als verdient. Der FSV mit jeder Menge Einsatz gegen versuchte Schönspielerei.
15:24 In der Zwischenzeit machen sich bereits alle sechs Ersatzspieler des KSV II warm ...
15:21 2:0! Wieder trifft Timo Wiegand. Pavic verteidigt einen schten Pass des FSV noch schlechter und Andi Schulze bedient Timo Wiegand, der aus halblinker Position in den Strafraum geht und Sippel erneut keine Abwehrmöglichkeit lässt.
15:17 100%ige Chance für Pascal Kemper. Andi Schulze schickt den schnellen Stürmer auf die Reise, doch im 1-gegen-1 bleibt Sippel der Sieger.
15:16 Löwen-Trainer Steffen mehr als unzufrieden. Die Ersatzspieler laufen sich bereits warm.
15:15 Heber von Timo Wiegand auf Andi Schulze, doch im letzten Moment ist ein Abwehrbein dazwischen.
15:13 Tolles Wetter, Spitzenspiel. Der FSV Dörnberg bedankt sich bei 390 Zuschauern!
15:13 Ecke für den KSV. Jan Kratz mit einer Faust und im zweiten Versuch klärt Sebastian Luckei mit dem Kopf auf der Linie.
15:11 1:0! Schneller Angriff über die linke Seite. Pascal Kemper bedient den mitgelaufenen Timo Wiegand und der vollendet aus 6 Metern eiskalt.
15:10 Timo Wiegand kommt frei zum Kopfball und verfehlt erneut nur um wenige Zentimeter das Tor.
15:09 Der FSV verteidgt intensiv und hat nach vorne sogar die besseren Aktionen. Die Hessen optisch überlegen aber ohne Chancen.
15:04 Die kommt rein und Timo Wiegand direkt, jedoch Zentimeter links vorbei!
15:03 Schöne Chance für den FSV. Timo Wiegand erkämpft sich den Ball im Kopfballduell, seinen Abspielversuch klären die Löwen zur Ecke.
15:00 Scharfer Freistoss von Jödecke in den Dörnberger Strafraum aber Jan Kratz packt sicher zu.
14:58 Schiedsrichter Awada pfeifft die Partie an.
14:31 Beide Mannschaften machen sich bereits warm und in gut 30 Minuten geht es hier dann auch los.
14:30 Geleitet wird die Partie vom erfahrenen Schiedsrichter Wissam Awada aus Kassel. An den Linien stehen Karsten Hartmann und Tök Ismail.
14:30 FSV Dörnberg: Jan Kratz, David Michels, Tobias Gunkel, Jan Kleinschmidt, Daniel Arrich (ab 77. Martin Kimnach), Sebsatian Luckei, Martin Stück, Thore Reßler, Andreas Schulze (ab 72. Dennis Dauber), Timo Wiegand, Pascal Kemper. Ersatz: Steffen Niepelski, Marcel Grenzebach, Marcel Müller
14:30 KSV Hessen Kassel II: Kim Sippel, Viktor Schan, Sammy Ghebramlak, Steven Preuss, Pere Pavic, Dennis Jödecke (ab 78. Yusuf Barak), Harez Habib, Jin Woo Kwak (ab 37. David Senghore), Patrick Herpe (ab 70. Ture Ott), Dennis Kahl, Gianluca Maresca. Ersatz: Mounir Boukhoutta, Ugur Kahraman, Nurkay Bilir
14:29 Kommen wir gleich zu den Mannschaftsaufstellungen.
14:29 Hallo und herzlich Willkommen zum heutigen LiveTicker. Zu Gast im Bergstadion ist die Reserve des KSV Hessen Kassel.


Ein Bericht der HNA (Hofgeismar/Wolfhagen, 14.10.11):
Im Dörnberger Bergstadion gastiert am Sonntag der KSV Hessen Kassel II
Löwen-Jagd ohne Jäger

Dörnberg. Beeindruckt war Dörnbergs Trainer Andreas Hake in der Vorwoche vom spieltechnischen Glanz des KSV Hessen Kassel II beim deutlichen 8:0-Kantersieg gegen Steinbach.

Der Fußballlehrer hatte den nächsten Gegner seiner Männer in der Fußball-Verbandsliga am Sonntag, 15 Uhr, akribisch unter die Lupe genommen. „Das wird eine ganz schwierige Aufgabe, die aber nicht unlösbar ist“, so der FSV-Coach, der sich auf das Kräftemessen mit einem Topmitfavoriten im Titel- und Aufstiegsrennen freut. „Ausgenommen in Hünfeld haben wir zuletzt gegen die noch vor uns platzierten Teams Weidenhausen sowie Lehnerz bewiesen, dass wir in Augenhöhe mit den vermeintlich Ligagroßen mitreden können und uns vor niemanden verstecken müssen.“

Auch gegen die KSV-Torfabrik mit den Vollblutknipsern Harez Habib (19) sowie Kai Koitka (11), die bisher zusammen schon fünf Buden mehr erzielten wie Dörnberg (25) insgesamt, wird Hake an seiner bisherigen Taktik festhalten. „Keine Manndeckung fürdie Leistungsträger, vielmehr wollen wir mit unser bisher sehr erfolgreichen Raumdeckung mit ballorientiertem Verschieben den Raum decken, damit die Passwege der Junglöwen verengen und blockieren.“

„Das wird eine ganz schwierige Aufgabe, die aber nicht unlösbar ist.“ - Andreas Hake, Trainer FSV Dörnberg

Hake weiß natürlich, dass dafür seine Defensivkräfte von der ersten bis zu letzten Sekunde hellwach und voll konzentriert sein müssen.

Ebenso steht die FSV-Offensive in der Pflicht. Denn Hake will nach dem 2:2-Husarenstreich beim Spitzenreiter Lehnerz auch gegen die Junglöwen punkten.

Seine Vorgabe an seine vor Selbstbewusstsein strotzenden Männer: „Wir wollen gewinnen. Wären damit mit dem Tabellendritten punktgleich.“

Bis auf eine Ausnahme hat der FSV alle Mann an Bord. Nicht dabei sein wird aus beruflichen Gründen mit Daniel Jäger ein Eckpfeiler im Defensivbereich. Hake: „Das tut uns schon etwas weh, aber wir haben noch hochkarätige Alternativen.“


Ein Bericht der HNA (Kassel, 14.10.11):
Verbandsliga: Trainer des KSV Hessen II warnt vor Spiel beim FSV Dörnberg
„Dort oben wird es schwer“

Kassel. Nach vier Heimspielen in Folge muss die Reserve des KSV Hessen Kassel nun erstmals wieder auswärts ran. Allerdings wartet auf das Team von Trainer Nico Steffen kein leichtes Spiel. Schließlich treten die kleinen Löwen am Sonntag ab 15 Uhr in der Fußball-Verbandsliga beim heimstarken FSV Dörnberg an.

„Dort oben wird es schwer“, weiß Steffen, der sich dabei auch an das letzte Spiel der KSV-Reserve auf dem Berg beim FSV erinnert. Zwar gewannen die Kasseler damals, aber der Sieg war dennoch hart umkämpft. In der bisherigen Saison sind die Dörnberger in der Heimtabelle auf dem dritten Rang und gewannen fünf ihrer sechs Heimspiele. Diese Stärke brachte dem FSV den fünften Rang in der Gesamttabelle ein.

Die gute Platzierung der Dörnberger, die in den vergangenen Jahren stets um den Klassenverbleib kämpften, überrascht Steffen nicht: „Dörnberg erntet jetzt die Früchte für ihre langjährige Arbeit. Es ist eine gefestigte Mannschaft und wir sind auf jeden Fall gewarnt.“

Die KSV-Spieler reisen dennoch mit breiter Brust nach Dörnberg. Aus den vergangenen vier Partien holten die Kasseler zehn Punkte, zuletzt wurde der SV Steinbach sogar mit 8:0 besiegt. Aus der starken geschlossenen Mannschaftsleistung ragte einmal mehr Harez Habib heraus. Der afghanische Nationalspieler traf gegen Steinbach fünfmal und kommt damit nach zwölf Spieltagen auf beeindruckende 19 Saisontreffer. Aber auch Ture Ott traf gegen Steinbach als Einwechselspieler zweimal. „Wir versuchen natürlich, den Aufwind, den wir zurzeit verspürten, zu nutzen“, erklärt Steffen.

Dabei kann der KSV-Trainer auf den kompletten Kader zurückgreifen. Wer die Reserve von oben verstärken wird, entscheidet sich erst am Samstag nach dem Regionalligaspiel der ersten Mannschaft.

 



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