FSV Dörnberg - SSV Sand 2 : 0 (1 : 0)


Jörn Schwinkendorf: Bevor der Elber den Ball reinmacht, mach ich ihn lieber selber rein. (zu seinem Eigentor beim Spiel Freiburg gegen Bayern)


fsvdoernberg.de Google


Spielbericht vom 10/02/2011



Derbysieg vor Rekordkulisse!

580 Zuschauer bildeten an diesem Sonntag einen würdigen Rahmen für ein Verbandsligaderby in dem die spielerische Höhepunkte etwas fehlten aber der Kampf um jeden Zentimeter über 90 Minuten die Spannung bis zum Schlusspfiff hoch hielt. Beim SSV machte sich sicherlich auch das Fehlen einiger wichtiger Spieler wie z. B. die Bernhardt-Brüder, Dellova oder Moskaltschuk bemerkbar.

Auch wenn direkt vor den Toren in der Anfangsphase nicht viel passierte, so konnten die anwesenden Zuschauer doch ein munteres Spiel im MIttelfeld beobachten. Nach 18 Minuten hatten dann die Anhänger des FSV den Torschrei auf den Lippen als Daniel Jäger auf der linken Seite auftaucht und mit einer Flanke über die gesamte Abwehr Timo Wiegand findet. Der versucht es direkt, trifft den Ball aber nicht richtig und das Leder rollt rechts am Tor vorbei. Bis dahin war der SSV auch bereits einmal vor dem Tor von Jan Kratz aufgetaucht, doch Tobias Gunkel war nach dem Querpass von Tobias Oliev vor Eugen Wagner am Ball und konnte zur Ecke klären. Nach einem Foul von Schardt versucht es Martin Stück mit einem Freistoss vom linken Strafraumeck. Der Ball geht über die Mauer und trifft dann aber nur das Aussennetz. Es ist die Phase, in der der FSV das Spiel langsam in den Griff bekommt und beginnt Akzente zu setzen. Und nach 31 Minuten ist es dann soweit. David Michels hat den Ball auf der rechten Seite. Sein Abspielversuch wird von einem Sander Spieler geblockt, kommt dann aber zu Timo Wiegand. Der geht mit hohem Tempo in den SSV-Strafraum, bedient dann den mitgelaufenen Sebastian Luckei und der Spielführer des FSV trifft mit einem Flachschuss ins linke Eck. Dann auch mal der SSV mit einer Aktion. Löber zieht aus über 20 Metern ab, findet aber in Jan Kratz seinen Meister. Martin Stück per Freistoss und Andi Schulze mit einer Direktabnahme haben die nennenswertesten Möglichkeiten für den FSV bis zur Pause.

Auch wenn in der ersten Viertelstunde nach dem Wechsel nicht viel passiert, ist es doch der Spielabschnitt, der wahrscheinlich für die Vorentscheidung sorgt. Erst holt sich Schardt nach einem Foul gegen Martin Stück die gelbe Karte ab um dann nach gut einer Stunde nach einem weiteren Foul gegen Thore Reßler mit der Ampelkarte frühzeitig zum Duschen zu gehen. Mit der Führung und in Überzahl im Rücken zieht sich der FSV etwas mehr zurück, spielt auf Konter. Sand macht trotz einem Spieler weniger Druck, hat aber wie im gesamten Spielerverlauf probleme sich gegen die gut organisierte FSV-Defensive durchzusetzen. Chancen ergeben sich aber durchaus. Die vielleicht größte vereitelt Daniel Arrich, der sich nach einem Sommer-Einwurf in den Schuss aus kurzer Distanz von Eugen Wagner wirft (72.). Oder die Kopfballchance des etwas zu überraschten Nick Krug (88.), dem der Ball quasi auf den Kopf fällt, nachdem Sebastian Luckei einen Freistoss des FSV mit dem Kopf nach hinten in den eigenen Strafraum verlängert. Der FSV kontert nicht konsequent genug und so bleibt das Spiel bis zur 90. Minute spannend. Dann zieht Timo Wiegand auf der linken Seite auf un davon, vernascht drei Gegenspieler und umkurvt zum Schluss auch noch Torhüter Meister und schiebt den Ball zum 2:0 ins Netz. Eine tolle Aktion, auch wenn er vielleicht zuvor den frei stehenden Pascal Kemper hätte bedienen müssen. Kurz darauf ist das Spiel zu Ende und der FSV schiebt sich in der Tabelle wieder an den Gästen aus Sand vorbei.

In den kommen zwei Wochen geht es nach dem SSV Sand noch gegen zwei weitere Mannschaften aus der Spitzengruppe der Tabelle. Am kommenden Samstag geht es mit dem FSV-Fanbus zum Tabellenführer nach Lehnerz und am darauffolgenden Sonntag zu Hause gegen die Reserve des krisengeschüttelten KSV Hessen Kassel.

FSV Dörnberg: Jan Kratz, David Michels, Daniel Jäger, Daniel Arrich, Sebastian Luckei (ab 90. Viktor Maranditsch), Martin Stück (ab 66. Pascal Kemper), Tobias Gunkel, Andreas Schulze (ab 78. Martin Kimnach), Timo Wiegand, Thore Reßler
Mit im Aufgebot: Steffen Niepelski, Marcel Müller, Marcel Grenzebach

Das Spiel in der Statistik:
1:0 Sebastian Luckei (31.) / Timo Wiegand
2:0 Timo Wiegand (90.) / Sebastian Luckei

Zuschauer: 580


Ein Bericht der HNA (Hofgeismar/Wolfhagen, 04.10.11):
Dörnberg gegen Sand: Luckei und Wiegand treffen
580 Zuschauer sehen 2:0 im Derby

Dörnberg. Mit solch einem Andrang hatten sie nicht gerechnet. Robert Barthel und Wilfried Feuring hatten alle Hände voll zu tun. 580 Eintrittskarten verteilten die beiden Kassierer zum Verbandsliga-Derby der Dörnberger Fußballer gegen den SSV Sand. Das ist Zuschauerrekord!

Barthel, Feuring und die anderen Besucher im Bergstadion notierten einen 2:0 (1:0)-Erfolg. „Der Sieg der Dörnberger geht in Ordnung“, meinte Otmar Velte. „Der FSV hat defensiv gut agiert und deshalb verdient gewonnen.“

Steffen Bernhardt schloss sich der Meinung seines Trainers an: „Dörnberg hat hinten sicher gestanden und nur wenig zugelassen. Leider konnten wir unsere Marschroute nicht umsetzen.“

Bernhardt machte sich zusammen mit seiner Sander Mannschaft warm, musste aber aufgrund einer Verletzung doch passen. Er lief nicht auf. Velte schickte Nick Krug auf den Platz. Doch weder Krug, noch Tobias Oliev oder Eugen Wagner konnten sich entscheidend durchsetzen. Der SSV brachte den FSV selten in Verlegenheit. In der ersten Halbzeit sorgte nur Wagner mit einem Drehschuss für Gefahr (22.), in der 72. Minute hatte der Stürmer nach einem Sommer-Einwurf das 1:1 auf dem Fuß. Die dritte Einschussmöglichkeit vergab der eingewechselte Dominik Heldmann. Dörnbergs Torhüter Jan Kratz hielt die Null beim Schuss aus kurzer Entfernung (75.).

Die Dörnberger spielten zielstrebiger. Sie waren gefährlicher und effektiver. Das erste Ausrufezeichen setzte Timo Wiegand mit einer Direktabnahme (17.). In der 31. Minute bediente Wiegand nach einem Konter seinen mitgelaufenen Kapitän Sebastian Luckei. Der Sander im FSV-Dress ließ Stephan Meister mit einem platzierten Schuss keine Abwehrmöglichkeit. Mit meisterlichen Paraden verhinderte der SSV-Schlussmann einen höheren Pausenrückstand nach einem Stück-Freistoß sowie Schulze-Schuss (33.).

Auch in der zweiten Halbzeit war Wiegand Dörnbergs gefährlichster Spieler. Fand seine Flanke nach einem Sololauf durch die SSV-Abwehr in der 54. Minute keinen Abnehmer, probierte er es kurz vor dem Abpfiff auf eigene Faust. Mit Erfolg. Zunächst ließ der trickreiche Stürmer zwei Sander Verteidiger stehen, umkurvte auch Keeper Meister und schob den Ball gegen eine in Unterzahl spielende Gäste-Elf (Dennis Schardt sah wegen wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot, 60.) zum viel umjubelten 2:0 in die Maschen.

Weit über die Hälfte aller Besucher klatschten Beifall. So auch Robert Barthel und Wilfried Feuring, die beim nächste Heimspiel in zwei Wochen auf ein ähnlich großes Zuschauerinteresse hoffen. Dann ist der KSV Hessen Kassel II im Bergstadion zu Gast.


Ein Bericht von hessensport24.de:
+++ Fußball-Verbandsliga: 2:0 - Dörnberg im mäßigen Derby obenauf +++
Dörnberg (red) - In einer niveauarmen Partie gehen die Gastgeber verdient als Sieger vom Platz. Mit 2:0 (1:0) entscheidet der FSV Dörnberg das Derby gegen den SSV Sand für sich und zieht damit in der Tabelle an den Fußballern der Kurgemeinde vorbei. Nach zuletzt nur einem Sieg aus sechs Spielen rangiert der SSV Sand auf Platz sechs der Verbandsliga Hessen Nord.

Sonnenschein und sommerliche Temperaturen lockten etwa 500 Zuschauer nach Dörnberg, um im Bergstadion das ewig junge Duell des Sportkreises zu verfolgen. Allerdings wurde die Begegnung keineswegs ihren hohen Erwartungen gerecht. Die Akteure beider Seiten konnten fußballerisch zu keiner Zeit überzeugen. Dies galt insbesondere für die Gäste, die unter der Woche zuhause gegen Hünfeld noch Fußball auf hohem Niveau zelebrierten. So blieb auch heute der Berg für den SSV unbezwingbar.

Nach ersten guten Aktionen durch Nick Krug (1.) und Tobias Oliev (9.) auf Seiten der Sander vergibt Timo Wiegand (18.) aus zehn Meter freistehend eine Hundertprozentige. Sein Schuss geht knapp am Tor von Schlussmann Meister vorbei. Nach einer halben Stunde setzt sich David Michels auf der rechten Außenseite geschickt durch. Seine Hereingabe erreicht den zentral positionierten Timo Wiegand. Der legt mustergültig auf Sebastian Luckei vor und plötzlich steht es 1:0. Gegen den platzierten Schuss hat Sands Keeper keine Chance. In den ersten 45 Minuten findet der SSV zu keiner Zeit zum Spielaufbau.

Auch in der zweiten Spielhälfte sehen die Zuschauer ein wenig attraktives Spiel. Dennoch bieten sich den Gastgebern durch Timo Wiegand (53.) und Pascal Kemper (69.) Möglichkeiten das Ergebnis zu erhöhen. Nachdem Dennis Schardt (60.) nach wiederholtem Foulspiel vom Unparteiischen des Feldes verwiesen wurde, engagieren sich die Sander zwar zusehends, gelingen will ihnen am heutigen Tag allerdings nichts mehr. Als sich in der Schlussminute Dörnbergs Wiegand den Ball schnappt, zwei Abwehrspieler alt aussehen lässt und Schlussmann Meister umkurvt, ist das Spiel endgültig entschieden. Dörnberg gewinnt 2:0.

Irgendwie hatte man heute den Eindruck, dass die Mannen von Otmar Velte - wie immer wenn es nach Dörnberg geht - neben sich stehen. Nachdem der Versuch mit drei defensiven Mittelfeldspielern und drei Angreifern genauso kläglich wie gegen den TSV Wolfsanger scheiterte, sollte diese taktische Ausrichtung künftig der Vergangenheit angehören.

FSV Dörnberg: Jan Kratz - Daniel Arrich, Jan Kleinschmidt, Daniel Jäger, Tobias Gunkel - David Michels, Andreas Schulze (78. Martin Kimnach), Sebastian Luckei (90. Viktor Maranditsch), Thore Ressler - Martin Stück (66. Pascal Kemper), Timo Wiegand. Ergänzungsspieler: Steffen Niepelski, Marcel Müller, Marcel Grenzebach.

SSV Sand: Stephan Meister - Dennis Schardt, Christian Dobler-Eggers, Nicola Stracke, Christoph Grunewald - Christoph Grunewald, Stefan Löber, Christian Kellermann (57. Dominik Heldmann) - Eugen Wagner, Nick Krug, Tobias Oliev. Ergänzungsspieler: Andre Wicke, Jakob Splietorp, Steffen Bernhardt, Bastian Schäfer.

Tore: 1:0 Sebastian Luckei (31.), 2:0 Timo Wiegand (90.).

Schiedsrichter: Andreas Börner

Zuschauer: 500


Der LiveTicker:
16:42 Das Spiel ist aus. Auch wenn es an fussballerischen Leckerbissen etwas gefehlt hat, war der Einsatz beider Mannschaften sehr gut. Es wurde kein Zentimeter Kunstrasen hergeschenkt und der FSV profitiert am Ende auch etwas von der Undiszipliniertheit von Schardt, so das in Unterzahl die letzte Konsequenz bei den Angriffen der Gäste vermisst wurde.
16:39 Direkt im Anschluss darf Sebastian Luckei unter dem Applaus der Zuschauer den Platz verlassen. Für ihn kommt Viktor Maranditsch.
16:37 2:0! Timo Wiegand macht alles klar. Nach einem Konter setzt er sich gegen drei Abwehrspieler durch und umkurvt auch noch Meister und schiebt den Ball ins leere Tor.
16:36 Drei Minuten Nachspielzeit zeigt Börner an.
16:35 Enges Ding. Sebastian Luckei verlängert einen Freistoss mit dem Kopf nach hinten. Genau auf Nick Krug, der aber zu überrascht scheint und über das Tor köpft.
16:35 Hier werden mit Sicherheit drei, vier oder auch mehr Minuten nachgespielt.
16:33 Das war knapp für Sebastian Luckei. Für dieses Foul an Wagner hätte man auch gelb geben können. Es wäre gelb/rot gewesen ...
16:32 Die Aktionen auf dem Feld werden hektischer. Ein geordnetes Spiel findet kaum noch statt. Sand rennt an und der FSV verteidigt.
16:27 Noch zehn Minuten. Sand jetzt das ein oder andere Mal mit langen Bällen. Aktuell wird Jan Kratz behandelt. Er scheint umgeknickt zu sein.
16:25 Martin Kimnach kommt für den ausgepumpten Andi Schulze ins Spiel.
16:24 Das war knapp. Ein Freistoss von Sommer geht durch Freund und Feind und Heldmann versucht es am langen Pfosten aus spitzem Winkel. Jan Kratz auf dem Boden und er hat den Ball.
16:21 Sand macht zu zehnt Druck. Ein erfolgreicher Konter des FSV könnte für ruhe sorgen.
16:20 Gelb für Timo Wiegand. Kurios, da der ausserhalb des Spielfelds behandelt wird. Börner informiert Spielführer Luckei über die Verwarnung.
16:19 Riesenrettungstat von Daniel Arrich! Der wirft sich in den Schuss aus kurzer Distanz von Eugen Wagner nach einem der langen Einwürfe von Alex Sommer.
16:16 Konter über Pascal Kemper, der mit seinem Schuss an Meister scheitert. Es gitb Ecke, die aber nichts einbringt.
16:16 Sebastian Luckei sieht gelb. Er schiesst den Ball nach dem Pfiff des Schiedsrichters noch weg.
16:15 Chance für Andi Schulze, doch dem springt im Strafraum der Ball zu weit weg.
16:14 Pascal Kemper kommt als Konterstürmer für Martin Stück ins Spiel.
16:10 Tobi Gunkel verliert bei einem Konter den Ball und sofort die Gäste im Vorwärtsgang. David Michels kann sich aber gegen Nick Krug durchsetzen.
16:09 Die Führung im Rücken und eine halbe Stunde in Überzahl. Das muss einfach reichen heute.
16:06 Gelb/Rot für Schardt. Wenn man gelb hat, dann darf man im Mittelfeld nicht so zu Werke gehen wie bei dem Foul an Thore Reßler.
16:03 Für den Kapitän Kellermann kommt bei den Gästen Heldmann ins Spiel.
16:00 Tolles Solo von Timo Wiegand doch sein Rückpass von der Grundlinie erreicht weder Martin Stück noch Thore Reßler.
15:59 Gelb auch für Alex Sommer, der in der Hälfte des FSV David Michels über die Aussenlinie schubst.
15:56 Gelb jetzt auch für Schardt, der Martin Stück an der Mittellinie gefoult hat.
15:52 Und weiter geht es hier im Verbandsligaderby zwischen dem FSV Dörnberg und dem SSV Sand.
15:41 Und jetzt ist Halbzeit. Ich denke in der zweiten Hälfte wird hier noch einiges passieren.
15:38 Gelb für Löber, der mit einer durchaus strittigen Freistossentscheidung von Börner nicht einverstanden ist.
15:36 Andi Schulze versucht es nach einem Zuspiel von David Michels in den Strafraum direkt, der Ball geht jedoch einige Meter über das Tor.
15:33 SSV-Trainer Velte ist nicht zufrieden mit seiner Elf und lässt bereits seit einigen Minuten die Ersatzspieler warm laufen.
15:31 Und der FSV macht weiter Druck.
15:30 Im Gegenzug prüft Löber Jan Kratz mit einem 20 Meter Schuss. Jan taucht ab und hat den Ball sicher.
15:29 Martin Stück probiert es und Meister lässt den Ball abprallen. Andi Schulze, der den Ball abbekommt ist zu überrascht und so hat Meister den Ball im zweiten Versuch.
15:28 Freistoss für den FSV 17 Metern vor dem Tor. Andi Schulze wurde unsanft gestoppt.
15:26 1:0! Ausgerechnet Sebastian Luckei trifft flach aus 15 Metern. Der Abspielversuch von David Michels wurde rechts geblockt und der Ball kommt zu Timo Wiegand. Der geht in den Strafraum, spielt quer und Sebastian vollendet flach ins linke Eck.
15:22 So langsam scheint der FSV das Spiel in den Griff zu bekommen. Die Sander Angriffsbemühungen werden meist bereits im Keim erstickt.
15:19 Foul von Schardt an Martin Stück. Dessen anschliessender Freistoss vom linken Strafraumeck zischt um Zentimeter am kurzen Pfosten vorbei.
15:14 Die offizielle Zuschauerzahl ist im übrigen 580! Dieses Spiel ist damit das meistbesuchte Derby im Vergleich Grebenstein/Sand/Dörnberg!
15:13 Kaum sag ich es da muss Timo Wiegand eigentlich das 1:0 machen! Daniel Jäger flankt von links und Timo mit der Direktabnahme ganz knapp rechts vorbei.
15:12 Bedingslose Offensive von einer der beiden Mannschaften ist zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht zu erwarten. So langsam könnte aber mal vor den Toren etwas passieren.
15:07 Vor den Toren noch wenig los aber im Mittelfeld geht es hin und her.
15:04 Tobias Oliev über links und in der Mitte kann Tobias Gunkel noch vor Eugen Wagner zur Ecke klären.
15:01 Freistoss für den FSV halb links. Timo Wiegand auf Sebastian Luckei und der scheitert mit seinem Flachschuss an Stephan Meister.
14:57 Erster Schuss von Tobias Oliev. Der geht aber deutlich vorbei.
14:55 Und los gehts!
14:46 Schiedsrichter der Partie ist Andreas Börner (TV Braach) mit seinen Assistenten Kai Nöding (SV Solz) und Senouci Bagdad Allam (SV Niederaula).
14:37 FSV Dörnberg: Jan Kratz, David Michels, Daniel Jäger, Daniel Arrich, Sebastian Luckei (ab 90. Viktor Maranditsch), Martin Stück (ab 66. Pascal Kemper), Tobias Gunkel, Andreas Schulze (ab 78. Martin Kimnach), Timo Wiegand, Thore Reßler. Ersatz: Steffen Niepelski, Marcel Müller, Marcel Grenzebach
14:36 SSV Sand: Stephan Meister, Christian Dobbler-Eggers, Christoph Grunewald, Nicola Stracke, Stefan Löber, Christian Kellermann (ab 57. Dominik Heldmann), Eugen Wagner Tobias Oliev, Dennis Schardt, Nick Krug, Alexander Sommer. Ersatz: Steffen Bernhardt, Jakob Splietorp, Andre Wicke, Bastian Schäfer
14:35 Und hier die Mannschaftsaufstellungen.
14:26 Hallo und herzlich Willkommen zum heutigen LiveTicker beim lang erwarteten Derby gegen den SSV Sand. Im Vorspiel konnte sich die Reserve des FSV mit 4:1 gegen die Reserve des SSV durchsetzen.


Ein Bericht der HNA (Hofgeismar/Wolfhagen, 30.09.11):
FSV-Spielführer Luckei und Sands Kapitän Kellermann kennen sich seit vielen Jahren
Pause für die Freundschaft

Dörnberg. Fußballfreunde kommen am Wochenende voll auf ihre Kosten. Am Sonntag steht in der Fußball-Verbandsliga Nord mit der Partie des FSV Dörnberg gegen den SSV Sand nämlich ein brisantes Derby im Bergstadion an. Los geht‘s um 15 Uhr.

Was die wenigsten wissen: Die Begegnung ist auch ein Aufeinandertreffen zweier Freunde, die gleichzeitig Spielführer ihrer jeweiligen Vereine sind. Die Freundschaft zwischen dem Dörnberger Kapitän Sebastian Luckei und Christian Kellermann vom SSV Sand wird bei der Begegnung allerdings für mindestens 90 Minuten pausieren müssen. Denn beide Akteure wollen das Gleiche - den Sieg für ihr Team.

Wenn es nach Kellermann ginge, würde das Duo nicht gegeneinander, sondern miteinander antreten. „Wir haben einen tollen Verein vor Ort. Sebastian könnte gern zu uns zurückkehren“, sagt der 29-Jährige, fügt aber augenzwinkernd hinzu: „ Vielleicht hat Sebastian Angst, dass er nicht auf seiner Position spielen kann? Da spiele ich ja schon.“ Der in Sand wohnende Luckei nimmt die nicht ganz ernst gemeinte Äußerung wohlwollend zur Kenntnis. Für den 27-Jährigen steht ein Wechsel aktuell gar nicht zur Debatte. „Der FSV ist mein Heimatverein, auch wenn das kein Sander so recht verstehen kann. Dörnberg ist ein familiärer Verein, der mit geringen finanziellen Mitteln viel erreicht hat. Schön  ist auch, dass alle an einem Strang ziehen.“

Das war auch beim jüngsten Derby in Sand der Fall, als Dörnberg 3:1 siegte. Nach dem Spiel haben Kellermann und Luckei gemeinsam am Tisch gesessen und beim Knobeln die Begegnung Revue passieren lassen.

Dem kommenden Sonntag fiebern beide gleichermaßen entgegen. Und sowohl Luckei als auch Kellermann blicken optimistisch auf das Nachbarschaftsduell. Während Luckei von einem erneuten Sieg des FSV fest überzeugt ist, gibt sich Kellermann hinsichtlich eines SSV-Erfolges ebenfalls zuversichtlich. „Ich glaube dieses Mal an einen Triumph meiner Mannschaft. Falls wir wider Erwarten verlieren, ist schlechte Laune vorprogrammiert.“

Auch am kommenden Wochenende will das Duo - unabhängig vom Spielausgang - etwas gemeinsam unternehmen. „Wir wollen zur Hüttengaudi nach Balhorn“, verraten die Mittelfeldspieler.

Wer dann wem einen ausgeben muss?

Das wird wohl spätestens nach dem Abpfiff im Bergstadion entschieden.


Ein Bericht der HNA (Hofgeismar/Wolfhagen, 30.09.11):
FSV-Trainer Andreas Hake schaute sich den kommenden Gegner am Mittwoch gegen Hünfeld an
Dörnberg freut sich auf den SSV Sand

Dörnberg. Der SSV Sand empfahl sich am Mittwochabend mit einem 3:1 im Heimspiel gegen den Hünfelder SV für das Derby am Sonntag beim FSV Dörnberg.

200 Zuschauer, darunter Dörnbergs Trainer Andreas Hake, sahen einen verdienten Sieg einer Sander Elf, die vor allem kämpferisch zu gefallen wusste.

„Die aggressive Spielweise des SSV war ausschlaggebend für den Erfolg“, bilanzierte Hake. „Sand hat körperlich gut dagegen gehalten“, stellte der Fußballehrer fest, wenngleich er aber auch sagt: „Spieltechnisch war unser nächster Gegner nicht so stark. In der Mannschaft steckt mehr Potential.“ Enttäuscht war Hake vom Auftritt der Hünfelder Spieler. „Ohne die Leistung des SSV schmälern zu wollen, Hünfeld habe ich stärker in Erinnerung“. Die Osthessen versuchten sich in spielerisch feinem Fußball, agierten in der Offensive aber ohne Durchlagskraft. Der Gast konnte sich nur wenige Chancen erarbeiten und gab sich spätestens nach dem 3:0 von Nick Krug geschlagen.

Die anderen beiden Tore schossen Simon Bernhardt und Tobias Oliev.

Letztgenanntem Spieler zollt Hake großen Respekt. Gleiches gilt für Eugen Wagner, der gegen Hünfeld aus beruflichen Gründen fehlte. „Beide dürfen mit dem Ball nicht in Tornähe kommen. Dann wird es für jeden Gegner gefährlich“, richtet er einen Appell an seine Verteidiger. „Wir müssen die beiden rechtzeitig stören.“

Bange ist Hake und dem FSV vor den beiden SSV-Angreifern nicht. Im Gegenteil: „In der Vorwoche hat meine Mannschaft in eindrucksvoller Weise gezeigt, wie man Stürmer an die Kette legt.“

Kleinschmidt, Arrich & Co. hatten die Weidenhäuser Torjäger Patrick Rusch und Sören Gonnermann im Griff. „Wenn wir an die Leistung aus dem Weidenhausen-Spiel anknüpfen können, eine hohe Laufbereitschaft zeigen und wie die Sander gegen Hünfeld aggressiv zu Werke gehen“, werden wir der Velte-Truppe auf Augenhöhe begegnen können. Dann ist ein Sieg möglich.“

Der Dörnberger Trainer rechnet mit 400 bis 450 Zuschauern. „Beide Mannschaften sind derzeit gut drauf. Die Sonne soll scheinen und der Montag ist ein Feiertag. Wir freuen uns auf das Derby.“

Ähnlicher Auffassung ist Sands Trainer Otmar Velte: „Wir haben mit dem Sieg gegen Hünfeld viel Selbstvertrauen getankt. Wir werden auch im Bergstadion mächtig Gas gegeben. Auf Emotionen vom Spielfeldrand müssen sich die Spieler einstellen.“

 



Kicker.de
    Entry not found in index


Sport1.de
    Entry not found in index


Eurosport.de
    Entry not found in index


Sport in Hessen
    Entry not found in index


osthessen-sport.de





Kontakt | Impressum | ab 0 Jahren