
Enttäuschend, einfach nur enttäuschend!
In diesem richtungweisenden Spiel für die nächsten Wochen hatte man sich soviel vorgenommen. Mit entsprechender Verstärkung aus dem Verbandsligakader (Dennis Dauber, Martin Stück), wollte man die drei Punkte unbedingt mit nach Dörnberg nehmen. Am Ende musste man aber aufgrund einer beinahe schon lachhaften Chancenverwertung mit leeren Händen die Heimreise antreten.
Die ersten 15 Minuten schien der FSV noch nicht zu wissen, um was es geht. Behäbig und ohne den nötigen Biss agierte man und so war das 1:0 durch Marius Crede nach nur sieben Minuten die Konsequenz. Mit zunehmender Spieldauer wachte man aber dann auf und dominierte die Gastgeber in allen Belangen. Aber was nützt einem die drückende Überlegenheit, wenn man aus mindestens fünf 100%igen Torchancen lediglich einmal erfolgreich ist. Selbst bei diesem Tor hatte man dann noch Glück, das der Schuss von Dennis Dauber ins Tor abgefälscht wurde (33.). Bei weiteren Möglichkeiten rettete zweimal der Pfosten für Elbenberg (19. Dennis Dauber + 39. Martin Stück) und ansonsten hielt Keeper Brede was zu halten war. Höhepunkt der ausgelassen Chancen war aber die Möglichkeit von Tim Bräutigam in der 25 Minute. Kai Kuntze behält frei vor Brede die Übersicht und bedient den vor dem leeren Tor stehenden Kapitän. Doch dieser schiebt den Ball aus 6 Metern tatsächlich am verwaisten Gehäuse vorbei. Wäre man mit einer drei oder vier Tore Führung in die Halbzeit gegangen, Elbenberg hätte sich nicht beschweren können.
Die zweite Hälfte begann dann bezeichnend für den gesamten Spielverlauf. Vorne trifft man nicht und hinten schenkt man dem Gegner ein Tor aus dem nichts. In der 49 Minute wird ein Ball ohne Bedrängnis auf Steffen Niepelski zurück gespielt, dieser trifft das Spielgerät nicht richtig und bedient damit einen Gegenspieler. Dieser nutzt die Kunst der Stunde und hebt den Ball über Steffen hinweg. Der Ball landet an der Latte und den abprallenden Ball setzt Toni Schubert ohne Mühe zum 2:1 ins Netz. Hier muss man sich schon fragen, warum gleich vier Elbenberger Spieler dem Ball nachgehen und auf Seiten des FSV lediglich Kai Kuntze versucht das drohende Gegentor zu verhindern? Somit musste man wieder einem Rückstand hinterherlaufen, was aufgrund des Spielverlaufs schon unglaublich war. Hatte man in der ersten Halbzeit noch Hoffnung, dass man ja nicht jede Chance vergeben könnte, wurde man in der zweiten Hälfte eines besseren belehrt. Völlig egal wer frei vor Brede auftauchte, niemand war in der Lage den Ball im Tor unterzubringen. Völlig egal wer es aus der zweiten Reihe versuchte, kein Ball fand den Weg Richtung Tor. Am Ende konnte man eigentlich nur noch schmunzeln über diese Chancenverwertung und so war es auch nicht verwunderlich, dass Elbenberg ihre einzige Chance der zweiten Hälfte zum 3:1 in der 84. Minute durch Alexander Dietrich nutzte.
Durch diese Niederlage ist man nun erstmal im Tabellenmittelfeld verschwunden und bei einem Blick auf die nächsten Aufgaben - Weidelsburg (A), Immenhausen (H)- muss man aufpassen, nicht auf Dauer im Niemandsland der Tabelle zu verschwinden.
FSV Dörnberg: Steffen Niepelski, Rudi Pflugfelder, Tobias Plettenberg (ab 80. Pascal Kern), Marcel Müller (ab 61. Eric Storz), Fabian Luckei, Kai Kuntze, Dennis Dauber, Andreas Metta (ab 64. Sebastian Plettenberg), Martin Stück, Tim Bräutigam, Xhevdet Rizani
TSG Elbenberg: Brede, Lesch (ab 87. Lang Jo.), Schubert D. (ab 66. Platte), Brede, Knieling, Alkin, Crede M., Crede D., Schubert T. (ab 72. Schubert D.), Dietrich, Lang Ja.,
Bank: Mehnert, Mey, Grede (2TW)
Das Spiel in der Statistik:
1:0 Marius Crede (7.)
1:1 Dennis Dauber (33.) / -
2:1 Toni Schubert (49.)
3:1 Alexander Dietrich (84.) | 
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